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Achtsamkeit und Akzeptanz

 

Die Begriffe Achtsamkeit und Akzeptanz kommen aus dem buddhistischen Zusammenhang. Jenseits dieses spirituellen Zusammenhangs stellen Achtsamkeit und Akzeptanz zentrale Elemente von psychotherapeutischen Veränderungsprozessen dar und werden unausgesprochen in vielen therapeutischen Richtungen angewendet.

Mein Anliegen ist, die Bedeutung einer achtsamen und akzeptierenden Haltung und ihre Bezüge zu einem neurobiologisch fundierten Selbstveränderungsmodell herauszuarbeiten und als bewusstes Veränderungswissen in die Psychotherapieprozesse zu integrieren. Achtsamkeit ist die Voraussetzung, um gegenwärtig aktivierte Schemata im Moment ihrer Aktivierung zu erkennen und dadurch überhaupt verändern zu können. Akzeptanz der Schemata und Integration in das Selbstbild führt zu einer inneren Spannungsreduktion und setzt dadurch Kräfte frei entweder die inneren Sollvorstellungen zu reduzieren oder in realistischen Schritten Veränderungsprozesse einzuleiten.

Achtsamkeit und Akzeptanz charakterisieren somit den Veränderungsraum, in dem in der Vergangenheit angelegte Schemata in einem inneren Selbstreflexionsprozess im Hinblick auf selbst gewählte Ziele im Sinne "finalen Orientierung" verwandelt werden können. Dieser Selbstveränderungsprozess wird nur möglich durch fortgesetztes Üben und Aufrechterhalten dieser Haltung. Der Therapeut ist in diesem Sinne Vorausgehender und "Vorbildender" auf diesem Weg. Er muss selbst Achtsamkeit und Akzeptanz üben, um sie dem Patienten glaubwürdig vermitteln zu können.

Einen kostenlosen download der Meditation aus dem "Besser leben lernen"-Buch finden Sie hier.Es handelt sich um eine drei-schrittige Meditation mit einem Body-scan zum Einstieg, einem kurzen Vipassana-Teil und einer abschließenden Lichtmeditation. Dauer insgesamt 33 Minuten. Die Schritte können natürlich auch einzeln geübt werden.