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Spirituell erweiterte Psychotherapie

 

Für die Zielorientierung in der Psychotherapie sind die Werte eines Menschen bedeutsam. Werte hängen vom Menschenbild ab, dem man sich verbunden fühlt. Dieses kann mehr oder weniger bewusst sein. In der Wissenschaft dominiert gegenwärtig ein materielles Menschenbild, privat haben viele Menschen ein gespaltenes Menschenbild, wie aus den jährlich ausgeführten ALLBUS-Umfragen hervorgeht.

Persönlich war ich 25 Jahre lang einem anthroposopischem Menschenbild verbunden, das einerseits in buddhistischen und christlich-mystischen Traditionen wurzelt, andererseits aber versucht, die wissenschaftlich-rationale Erkenntnismethode auf spirituelle Inhalte anzuwenden. Es geht also nicht darum, irgendwelche Inhalte im Sinne eines Offenbarungswissens dogma-tisch zu glauben, sondern sie gedanklich durchdringend zu verstehen und zu einem individuellen inneren Erlebnis zu kommen. Ein wichtiges Element ist dabei die eigene Wahrnehmungsschulung und meditative Praxis. Der anthroposophische Ansatz versucht aber nicht nur, das seelische Leben zu verstehen, sondern auch eine Brücke zu den körperlichen Prozessen zu schlagen und diese differenziert zu verstehen und zu beschrei-ben als Grundlage für eine umfassende Psychosomatik.

Inzwischen habe ich mich in ein schematherapeutisches Menschenverständnis hineingearbeitet und dort meinen Arbeitsschwerpunkt gefunden. Dabei fliessen mein anthroposophischer Hintergrund als auch die buddhistische Praxis mit ein. Mein Anliegen ist, gemeinsam mit anderen Menschen nach geeigneten Wegen zu suchen, die Ressourcen, die in einem solchen Selbsterkenntnis- und Selbstentwicklungsweges liegen, zu erschließen und behutsam für Psychotherapieprozesse nutzbar zu machen.

Hinweis: der Link zur homepage Anthroposophische-Psychotherapie befindet sich rechts